Wem gehört bloß dieser Nachwuchs?
Grundlagen-Klartext zu CRM & BI* >>
Wer hat uns diese „Daten-Analyse- & Data Mining-Eier“ bloß ins Nest gelegt?
Wer ist der „Vater“ bzw. „Mutter“ dieser Technologie?
Die „Mutter“ ist der Vertrieb!
Aus den Karteikarten der Verkäufer in den 70er Jahren, wurde in den USA mit dem Erscheinen der ersten Personal-Computer eine Kontaktmanagement-Software entwickelt. Später würde man das Kind „Customer-Relationship-Management-Software (CRM)“ nennen. Aber damals war die Grundlage, dass die Daten aller Kontakte einheitlich gesammelt und klassifiziert wurden. Somit standen die Daten elektronisch auswertbar zur Verfügung. Die „Geburtsstunde“ der elektronischen >Berichts- und Datenanalyse< hatte geschlagen.
Bald schon fingen Mathematiker an, Strukturen in diesen großen Datenmengen zu entdecken. Diese Erkenntnisse halfen Produkte & Leistungen zu verbessern bzw. ganz neue Ideen zu entwickeln. Dieser Wettbewerbsvorteil war das etwas später geborene „Geschwisterkind“, das >Data Mining<.
Der „Vater“ ist das Management!
Getrieben von dem Wunsch Investitionen sinnvoll, ertragreich und auskömmlich zu gestalten; waren die Computer als Datensammler eine willkommende Strategie-Grundlage. Daten aus der Produktion bekamen mit den Vertriebsdaten eine zusammenhängende Ausrichtung und einen zusätzlichen Sinn. Dazu die Entwicklung über die Zeitachse betrachten/vergleichen und schon war die derzeit modernste Unternehmenstechnologie geboren: Die Business Intelligence (BI). Die stetig wachsenden Mikro-Prozessorleistungen und die aktuellen speichernahen Programmiertechniken, beschleunigen derzeitig den Entwicklungs-Prozess immer mehr.
Das BI geht dabei mit der absolut hohen Akribie, vergleichbar mit der eines Kriminallabors vor. Nur werden die notwendigen Fakten in den Unternehmensdaten gesucht und meist auch gefunden.
Also liebe „Eltern“ kümmert euch bitte um eure Sprösslinge!
Allerdings ist die Metapher von der Eltern-Kind-Beziehung weitreichender als man denkt, denn wenn eines der Elternteile fehlt oder sich nicht kümmert, entsteht eine unter Umständen ein etwas schräge, eigenwilliges Persönlichkeitsbild, eine Technik die es im Unternehmen schwer hat. Eventuell sogar gemobbt bzw. nicht beachtet wird.
BI, ist ein sehr entscheidender Faktor im heutigen Verdrängungsmarkt und sollte somit eine solide Basis bei den Anwendern bilden.
Keine Angst vor Fehlern und Unsinn. Die benötigten Daten werden aus dem Echtzeitbetrieb (OLTP) auf der „BI-System-Spielwiese (OLAP)“ bereit gestellt. Es besteht also eine Datentrennung mit unterschiedlichen Granularität (Datentiefe) und Bereitstellungszeiten. Sind die Fakten an das BI übertragen, kann ausgewertet, berichtet, geplant, und „geschürft“ werden.
Elterntipp
Sehr gut ist es, wenn die Eltern alternativ zu Lob und Belohnung einem Kind Erfolgserlebnisse verschaffen können. Der Erfolg geht nicht unmittelbar von den Eltern aus, sondern ist eine angenehme Konsequenz aus einem bestimmten erfolgreichen Verhalten heraus.
Zum Beispiel kann das BI-System bestimmte Altersgruppen, Anfrageverhalten und dann tatsächliches Kaufverhalten ins Verhältnis setzen. Wenn dieses Ergebnis mit z.B.: branchenfremden Daten ins Verhältnis gesetzt werden, könnte es darauf hinweisen, dass ein großes Kontingent an Equipment, an Multimedia-, Kleidungs-, Reise-Angebote, usw.- einen profitablen Zusammenhang haben. Das nennt man Data-Mining.
Bei einem Einkauf bei z.B.: www.Amazon.de finden ein sehr gutes Beispiel für >cross-selling<. Wenn ein Seitenbesucher sich für ein spezielles Thema interessiert, erhält er folgende Meldung: „Einkauf fortsetzen: Kunden, die ähnliche Suchen ausführten, kauften ebenfalls…“ (Zitat Amazon.de)
Und auch ein späterer Webseiten-Besuch, also nach einigen Tagen oder Wochen, beschert immer wieder „passende“ Angebote – rund um die Interessen der wichtigsten Personen für jedes Unternehmen:
Den potenziellen Kunden!
Fazit
Ein CRM-Vertriebssystem dient der Ausrichtung des Unternehmens auf den Kunden:
- Wer sind die wertvollsten Kunden?
- Was wollen diese Kunden wirklich?
- Mit welcher Strategie erreichen wir diesen Kunden?
- Wie werden diese Erkenntnisse im Unternehmen „gelebt“?
- Wie wird spezielles Firmenwissen verfügbar gemacht?
…
Die >Business Intelligence< sorgt für den dauerhaften Erfolg im Unternehmen:
- Kennzahlen, Kennzahlen und Kennzahlen
- Überjährige Berichte und Analysen für den vergleichenden Ansporn
- Datenbereinigung, GDPdU-Abstimmung, Mergers & Acquisitions
- Tief „schürfende Ausgrabungen“ für zukünftige Märkte (Data Mining)
- Vermeidung von branchenspezifische Risiken
…
* Aktion-gegen-Fach-Chinesisch (AGFC)










